PDCA verstehen und anwenden

QMedius · Wissen für die Praxis

PDCA im Gesundheitswesen

Vom Problem zur nachweisbaren Verbesserung.

Eine Massnahme wurde umgesetzt und dokumentiert. Aber hat sich dadurch tatsächlich etwas verbessert? Genau hier beginnt ein wirksamer PDCA.

Was wurde getan – und was hat sich verändert?

01 · PLAN →

Problem und Ziel

Was ist das Problem – und was soll sich verändern?

02 · DO →

Konkrete Umsetzung

Was setzen wir konkret um?

03 · CHECK →

Veränderung prüfen

Was hat sich tatsächlich verändert?

04 · ACT

Entscheidung treffen

Was entscheiden wir daraus?

Praxisbeispiel · illustrativ

8 von 20 Fällen zeigen eine Abweichung.

PLAN

Ziel ≥ 90 %

Ursache analysieren und das Messkriterium für korrekte Umsetzung festlegen.

DO

Prozess anpassen

Betroffene Mitarbeitende einführen.

CHECK

Erneut prüfen

Neue Stichprobe und Beobachtung im Arbeitsalltag.

ACT

Konsequenz ziehen

Wirksam: standardisieren. Teilweise wirksam: anpassen. Nicht wirksam: Ursache und Massnahme neu prüfen.

Erledigt ≠ wirksam

ERLEDIGUNGSKONTROLLE

Etwas wurde getan

Schulung durchgeführt.
Checkliste eingeführt.
Mitarbeitende informiert.

Wir wissen, dass etwas getan wurde.

WIRKSAMKEITSPRÜFUNG

Etwas hat sich verändert

Verhalten nach Schulung überprüft.
Nutzung der Checkliste in Stichprobe geprüft.
Prozess erneut beobachtet.

Wir wissen, was sich verändert hat.

Drei typische Fallen

01

Zu früh zur Massnahme

Problem → Schulung. Die Ursachenanalyse fehlt.

02

CHECK = erledigt?

Nein. Umsetzung und Wirkung sind zwei verschiedene Dinge.

03

ACT wird vergessen

Das Ergebnis liegt vor – aber niemand entscheidet systematisch, was daraus folgt.

Problem → Ursache → Ziel → Massnahme → Umsetzung → Wirkung → Entscheidung

PDCA im Gesundheitswesen · CHF 89

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